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Der `!Achter-Canadier`! (C8) (auch `*Canadier-Achter, Achter-Kanadier`* oder (früher) `*Renn-Mannschafts-Canadier`* (RMC)) ist die größte `F33f`_`[Bootsklasse`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Bootsklasse]`_`f im `F33f`_`[Kanurennsport`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kanurennsport]`_`f. Es handelt sich dabei um einen `F33f`_`[Canadier`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Canadier]`_`f, der von acht knienden Personen mit `F33f`_`[Stechpaddeln`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Stechpaddel]`_`f bewegt wird. Eine Mannschaft besteht aus jeweils vier `F33f`_`[Paddlern`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Paddler]`_`f auf der linken und der rechten Seite und einem `F33f`_`[Steuermann`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Steuermann]`_`f, der im `F33f`_`[Heck`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Heck]`_`f sitzt.

Rennen in der „`F33f`_`[Königsklasse`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Königsklasse]`_`f“ des Kanurennsports werden nur national in Deutschland gefahren, sind hier aber traditionell Bestandteil im Programm der `F33f`_`[Deutschen Meisterschaften`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Deutscher_Meister]`_`f. Im Gegensatz zum `F33f`_`[Ruder-Achter`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Ruder-Achter]`_`f war der Achter-Canadier niemals Bestandteil internationaler Wettkämpfe.

>>Contents

• `F0af`_`[Bauform`#bauform]`_`f
• `F0af`_`[Bedeutung`#bedeutung]`_`f
• `F0af`_`[Siehe auch`#siehe-auch]`_`f

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>>Bauform

Achter-Canadier sind ca. 11 Meter lang und etwa 1 Meter breit. Ihr Gewicht variiert zwischen 50 und 150 Kilogramm Bis 1984 war in den Wettkampfbestimmungen des `F33f`_`[Deutschen Kanu-Verbandes`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Deutscher_Kanu-Verband]`_`f die Bauform nach dem so genannten `*DKV-Einheitsriss`* vorgegeben, die ein bestimmtes `F33f`_`[Raummaß`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Raummaß]`_`f vorgab und von der Form her eher einem `F33f`_`[Wandercanadier`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wandercanadier]`_`f als einem Rennboot entsprach. Diese Bestimmung wurde 1985 im Zuge einer redaktionellen Überarbeitung der Bestimmungen ohne weitere Diskussion gestrichen. Die Änderung blieb zunächst unbemerkt, bis die ersten Vereine 1990 mit zum Achter umgebauten Siebener-Canadiern an den Start gingen. Bis heute treten aus Kostengründen viele Vereine mit den nach dem Einheitsriss gebauten Traditionsbooten an, obwohl die letzten Boote dieser Bauart in den 1970er Jahren hergestellt wurden und diese Boote langsamer und schwerer sind.

>>Bedeutung

Bis zur nationalen und internationalen Einführung des `F33f`_`[Vierer-Canadiers`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Vierer-Canadier]`_`f im Jahre 1989 war der Achter neben dem `F33f`_`[Zweier`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Zweier-Canadier]`_`f das einzige Mannschaftsboot in den Canadier-Disziplinen und wurde in allen Altersklassen gefahren. Der Achter-Canadier über 1000 Meter setzte traditionell den Höhe- und Schlusspunkt der Deutschen Kanurennsport-Meisterschaften. Im Jahre 1991 beschloss der Deutsche Kanu-Verband die Abschaffung des Achters als Meisterschaftsdisziplin zugunsten des Vierers, lenkte nach massiven Protesten der betroffenen Sportler und Solidarisierungsaktionen auch der `F33f`_`[Kajakfahrer`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kajak]`_`f aber im Folgejahr ein. Seitdem sind Achter-Rennen in der Leistungsklasse und der Schülerklasse (jeweils über 500 m) wieder Meisterschaftsdisziplin. Der als `F33f`_`[Wanderpokal`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wanderpokal]`_`f vergebene Herausforderungspreis für den Deutschen Meister in den Canadier-Mannschaftsrennen, der `*Hans-Schneekloth-Gedächtnispreis`*, wurde zwischenzeitlich auf den Deutschen Meister im Vierer-Canadier umgewidmet, wird aber seit 2003 wieder für den Deutschen Meister im Achter vergeben.

Die große Zeit der Achter-Canadier lag in den späten 1960er und frühen 1970er Jahren, als eine Vielzahl von Vereinen an den Meisterschaftsrennen teilnahm. Durch eine zunehmende Konzentration auf wenige leistungsstarke Vereine nahm die Zahl der an Deutschen Meisterschaften teilnehmenden Boote auf unter zehn ab. Nach der Zulassung von `F33f`_`[Renngemeinschaften`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Renngemeinschaft]`_`f auf Landesebene im Kanurennsport durch den DKV stabilisierte sich die Zahl der an der DM teilnehmenden Boote aber bei sieben bis neun.

>>Siehe auch

• `F33f`_`[Kanu`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kanu]`_`f
• `F33f`_`[Kanusport`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kanusport]`_`f
• `F33f`_`[Liste der Bootsklassen im Kanusport`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Liste_der_Bootsklassen_im_Kanusport]`_`f

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